2 Kommentare

  1. Schneider Rolf

    Es ist richtig, daß man mit dem Zinseszinseffekt sein Konto nicht unerheblich vermehren kann. Aber trotzdem hinkt Dein Beispiel etwas, denn die Kurve verläuft zumindest anfangs mit kleinem Kapital nicht linear. Wenn man den Empfehlungen von F4C folgt handelt man pro 2.500 € Tradingkapital mit 0,01 Lot. D. h., dass man wie in Deinem Bespiel angenommen, bei anfänglich 250 € Monatsgewinn nach 12 Monaten (= 5.000 € Kapital) auf einen Einsatz von 0,02 Lot erhöht. Aber trotzdem sind es schöne Gewinne.

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    • Hermann Hrobak

      Hallo Rolf,

      in deiner Rechnung hast du einen Gedankenfehler.
      Unabhängig davon, mit welcher Lotzahl getradet wird,
      wenn der erzielte Gewinn 12,5% beträgt,
      dann erzielen alle Teilnehmer 12,5% von ihrem persönlichen Kapital (=Trading-Volumen)!
      Eine höhere Lot-Zahl bedeutet nur, dass mit einem höheren Kapital getradet wird.

      Dein Rechenfehler liegt darin begründet, dass du annimmst,
      dass die 12,5% Monats-Gewinn 12 Monate lang auf das ursprünglich eingesetzte Kapital berechnet wird,
      das stimmt aber schon in Monat-2 nicht mehr,
      denn wenn du die 250 (EUR) Gewinn aus Monat-1 nicht entnimmst, sondern auf dem Brokerkonto liegen lässt,
      dann tradest du in Monat-2 bereits mit 2.250 EUR
      und erzielst bei 12,5% Gewinn eben 12,5% von 2.250 EUR
      und das sind bereits in Monat-2 281,25 EUR usw.

      Deine Annahme mit monatlich gleichbleibenden EUR-Beträgen würde nur dann stimmen,
      wenn du alle Monats-Gewinne immer sofort entnehmen (auszahlen) würdest,
      denn nur in diesem Fall würde dein Trading-Volumen immer gleich groß bleiben!

      Beispiel:
      a) Jemand, der mit 0.01 Lot tradet hat ca. 2.500 EUR Trading-Volumen auf seinem Brokerkonto.
      b) Jemand, der mit 0.1 Lot tradet hat ca. 25.000 EUR Trading-Volumen auf seinem Brokerkonto.
      Bei einem Monats-Gewinn von 12,5%, erreichen beide nach ca. 6 Monaten eine Verdoppelung ihres Kapitals!
      Im Fall a) sind es ca. 5.000 EUR.
      Im Fall b) sind es ca. 50.000 EUR.

      Beste Grüße
      Hermann Hrobak

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